Dienstag, 2. Oktober 2018

Heavy


Ich weiß ...
...das meine Gedanken sich um unwichtige Dinge drehen
...das ich mich in Nichtigkeiten hineinsteigere
...von Unstimmigkeiten geht die Welt nicht unter
...niemand ist perfekt und unfehlbar
...Fehler gehören zum Leben dazu

Und.. dennoch ziehen mich diese Kleinigkeiten runter
..dennoch fühlt es sich an wie ein Weltuntergang

I don't like my mind right now
Stacking up problems that are so unnecessary

Die Welt...
...setzt mich unter Stress
...dreht sich zu schnell
...fordert zu viel

Und ich... sitze in diesem Teufelskreis
...habe Angst die nötigen Schritte zu gehen
...leide lieber, ...weil das Leid vertraut ist
...weil ich denke es zu verdienen

Wish that I could slow things down
I wanna let go, but there's comfort in the panic

Menschen..
...lieben und hassen
...kuscheln und kämpfen
...reden und schweigen
...vergeben und verurteilen

Und... mein Herz will nur lieben
...mein Kopf sucht immer die Schuld bei mir
...meine Seele fühlt sich wie ein Störenfried
...ich weiß nicht wohin mit mir

And I drive myself crazy
Thinkin' everything's about me
Yeah, I drive myself crazy
'Cause I can't escape the gravity

Jeden Tag...
...muss man weiter gehen
...muss man ertragen was der Tag bringt

Und ich...gehe weiter
...ertrage die Last
Doch die Welt droht mich zu erdrücken

I'm holding on
Why is everything so heavy?
Holding on
To so much more than I can carry

Jede Nacht...
...kommen die Gedanken
...kommen die Träume
...kann man sich nicht mehr verstecken

Und ohne... meinen Ruhepol,
der mein Inneres beruhigt...
...meine Hörbücher,
die meine Gedanken betäuben..
...die Arme die mich halten,
wenn alles nicht hilft..
...wäre ich verloren

I keep dragging around what's bringing me down
If I just let go, I'd be set free
Holding on
Why is everything so heavy?

Wieso...
...muss mein Verstand das alles wissen?
...ist die Welt so rücksichtslos?
...machen es sich die Menschen so schwer?
...ist jeder Tag ein Kampf?
...ist jede Nacht ein Feind?

Während... es so viel einfacher sein könnte
...am Ende doch niemand so glücklich wird
...ich immer dachte, ich wäre stark...
...fühle ich mich jetzt nur noch schwach

Why is everything so heavy?


Mittwoch, 11. April 2018

Liebe

Was ist Liebe?
Wie kann man sie definieren?
Kann man sie überhaupt definieren?
Oder ist sie sowieso für jeden anders und dadurch kaum genau zu definieren?

Für mich ist Liebe..
..bedingungslos
..unkontrollierbar
..unerwartet
..vielfältig
..undurchschaubar
..endlos
..formlos
..eigensinnig
..kompliziert
..und doch einfach
Für mich gibt es Liebe..
..romantisch
..platonisch
..körperlich
..freundschaftlich
..familiär
 Für mich kann Liebe..
..schmerzhaft sein
..einem den Boden unter den Füßen weg reißen
..Wunden heilen
..nicht einfach so verschwinden
..wachsen mit jedem Lebewesen was man liebt
..für jeden eine ganz eigene Form annehmen
..Brücken bauen
..überfordern
..Hindernisse überwinden
..Nationen vereinen
..Lebewesen auf eine Art miteinander verbinden, wie sonst nichts


Es ist nicht immer einfach sofort zu erkennen was für eine Art von Liebe man für jemanden empfindet, manchmal weiß man es auch Ewigkeiten später noch nicht. Manchmal denkt man man hat die große Liebe gefunden, aber eigentlich ist es nur eine körperliche Liebe, manchmal fühlt man sich auch nur auf geistiger Ebene angezogen und manchmal denkt man dass das alles nur freundschaftlich ist, während es eigentlich die große Liebe ist. Manchmal weiß man nicht wie es in einem aussieht und manchmal hat man auch einfach nur Angst vor der Wahrheit, Angst davor verletzt zu werden, oder jemand anderes zu verletzen und deswegen versucht man seine Gedanken und Wünsche beiseite zu schieben. Manchmal denkt man das es kompliziert ist, obwohl es einfach wäre, wenn man nur darüber redet und manchmal wird es durch das reden erst wirklich kompliziert, weil Missverständnisse entstehen.
Es ist schwer zwischen all dem den richtigen Weg zu finden, seine Gefühle richtig zu ergründen und zu verstehen was nun Wahrheit ist und was nur Wunsch oder sogar Traum ist. Und leider gibt es dafür selten einen Weg, der nicht andere enttäuscht oder verletzt, weil nicht jede Liebe die man selbst empfindet in der Art erwidert wird, wie man sie selbst empfindet.
Aber am Ende ist es vielleicht auch einfach der falsche Weg an Liebe zu denken, denn was interessiert es die Gefühle in deinem Herzen ob das andere Herz diese erwidert? Ja, es tut weh und man wird enttäuscht, aber nicht die Liebe ist es die enttäuscht ist, sondern wir, die wir Hoffnungen und Erwartungen aufgebaut haben. Die Liebe liebt und das tut sie egal ob diese erwidert wird oder nicht, denn Liebe liebt nicht, weil der Andere das erwidern muss, sondern weil da ein Mensch ist den wir, so wie er ist wundervoll finden, dem wir nah sein wollen, dem wir Glück und Freude bereiten wollen, komme was wolle, ein Mensch der es verdient hat geliebt zu werden, egal ob er die selbe Liebe empfindet oder nicht, denn am Ende ist es nicht seine Schuld, wenn dessen Herz für dich nicht das selbe empfindet, sucht sich die Liebe doch ihren ganz eigenen Weg und liebt nur wen sie will und nicht wen sie soll.
Die ganzen Erwartungen entstehen in unserem Kopf und die sind es, die uns das Herz brechen, die uns verzweifeln lassen, die es uns schwer machen damit zu leben, während es doch vollkommen egal sein sollte.
Solange der Mensch den wir lieben glücklich ist, sollte unser Herz mit Glück erfüllt sein. Wir sollten uns über die Zeit mit diesem Menschen freuen, selbst wenn diese Zeit anders verbracht wird, als wir es gerne hätten. Wir sollten keine Erwartungen in den Menschen stecken den wir lieben, denn am Ende sind es diese Erwartungen die Liebe die aufkeimen könnte schon im Keim erstickt, weil man zu viel erwartet, zu viel verlangt und den Anderen damit erstickt und jede Liebe unmöglich macht, denn erzwungene Liebe ist nichts anderes als ein Zwang und keine wirkliche ehrliche aufrichtige Liebe aus tiefstem Herzen.
Liebe lässt sich nicht erzwingen, denn Liebe lässt sich nicht kontrollieren und wer dennoch versucht sie zu kontrollieren, wird schmerzlich lernen müssen, dass sie ihm immer weiter entgleitet, bis man alleine da steht, ohne alles was man zuvor hätte haben können.

Freitag, 26. Mai 2017

Trauer

Tage vergehen, ein Tag wie der Andere und doch so anders.
Menschen kommen, Menschen gehen.
Der Verstand registriert so vieles und doch ist einem das meiste nie bewusst.
So werden Tage die ruhig und schön verliefen, durch das kurze aufblitzen eines Gedankens ins negative gekehrt.
Noch während man sich fragt wieso einem das Herz so schwer ist, füllen sich die Augen mit Tränen und eine leicht glitzernde Spur bleibt auf der Haut, sobald sich der Schmerz seinen weg gesucht hat.
Nichts geschah was den Schmerz hätte auslösen können, nichts in der Realität, nur in den eigenen Gedanken, ohne dass es einem wirklich bewusst ist.
Aber sind diese Gedanken weniger real?
Manchmal sind es die Gedanken an vergangene Zeiten, vergangene Begegnungen, Menschen die wir vermissen, Dinge die uns fehlen, Bedürfnisse die nicht befriedigt werden oder Ängste die man nicht in Worte zu fassen vermag.
Manches kommt einem real vor, manches wie ein Traum, manches fühlt sich an, als sei es gestern geschehen, manches als sei es Jahre her, manches scheint noch in so weiter Zukunft und manches liegt so weit vor einem und macht einem dennoch schon Angst.
Ob real oder nicht, wenn ein solcher Gedanke aufkommt und Gefühle auslöst, dann kann der Kopf noch so rational sein und aussprechen was richtig ist, das Herz bleibt einem schwer und die Tränen bilden sich.
Dazu ist niemand nötig der einen verletzt, kein tiefgreifendes Erlebnis, kein Verlust oder herzzerreißender Schmerz.

Montag, 19. September 2016

Unter Druck gesetzt werden

Natürlich weiß man, dass man lernen sollte, man weiß wie wichtig es ist die Prüfung zu bestehen und was es bedeutet wenn man sie verhaut. Die Konsequenzen hängen wie ein Schwert über einem und das Seil welches dieses hält ist so dünn, dass es jeden Moment zu reißen scheint. Die Angst davor ist ein ständiger Begleiter und das Einzige was einen von dieser ablenkt, ist die Verdrängung.
Aber verdrängt man das Schwert so verdrängt man auch den Rest und versucht sich abzulenken mit anderen Dingen, so dass das lernen wieder in den Hintergrund gerät, aus Angst die ganze Zeit an die drohenden Konsequenzen denken zu müssen.
Das ist ein verdammter Teufelskreis, aus dem man nicht so einfach heraus kommt und der schwer auf einem lastet, aber er wird nicht besser, nur weil andere einen noch zusätzlich unter Druck setzen und zu dem einen Schwert weitere hinzufügen und einem so weitere Konsequenzen aufziehen, die alle drohen wenn man nicht tut was man tun sollte.
Es erhöht nur den Druck der auf einem lastet, die Angst zu versagen, die Angst was passiert wenn man es nicht schafft und alles verliert was man aufgebaut hat, Angst alle zu enttäuschen. Eine solche Vorgehensweise ist nicht hilfreich.

Samstag, 3. September 2016

Over and over again

Es ist furchtbar wenn sich Gedanken in deinen Kopf schleichen,
...von denen du weißt,
...dass sie unsinnig sind
...dass du sie nicht denken solltest
...dass sie deine Laune nur runter ziehen
...dass sie dir die Tränen in die Augen treiben
...dass sie egal was du dir selbst sagst einfach nicht verschwinden
...,
...aber du denkst sie trotzdem,
immer und immer wieder.

Mittwoch, 18. November 2015

Verlustangst

Sekunde für Sekunde vergeht...
...daraus werden Minuten...                
...Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre.
     Gerade noch ein Kind...
...dann ein Jugendlicher...             
...dann schon Erwachsen.          


Ohne es zu merken vergeht die Zeit rasend schnell und irgendwann bleibt man stehen und blickt zurück.
So unwirklich sind die Dinge die  zurück liegen.
Verschwommene Bilder formen sich zu Erinnerungen und je weiter diese zurück liegen, umso öfter geht mit ihnen die Frage einher "Habe ich das wirklich erlebt, oder was das nur ein Traum?".
Der Blick zurück erinnert einen an die Freude und die Trauer, an Gewinn und Verlust, Begrüßungen und Abschiede, Höhen und Tiefen, Liebe und Hass,.....
Man sieht die die man Verloren hat und die die man Gewonnen hat, nicht wissend ob man das Eine ohne das Andere hätte haben können, egal wie sehr man gerne beides noch an seiner Seite hätte.
Und mit diesen Gedanken kommt die Erkenntnis wie viel man schon verloren hat und die Gewissheit wie viel man noch verlieren wird.
Es ist ein Teil des Lebens den man nicht los wird, denn immer gehen Menschen, manche wenden sich von einem ab, manche verlierst du einfach nur aus den Augen und manche gehen für immer von dieser Welt, so wie es jeder irgendwann einmal tun wird.
Große Entfernungen scheinen mit dem Internet nicht mehr so schlimm zu sein, kann man doch fast jeden überall erreichen, doch ist man erst in den Genuss der Nähe einer Person gekommen, wird einem schmerzlich bewusst dass das Internet das nicht ersetzen kann, dass das niemand ersetzen kann.
So sehr man es auch versucht jeden seiner Freunde "gleich" zu behandeln, es wird einem nie gelingen, denn jeder Mensch ist anders, man verhält sich jedem Menschen gegenüber etwas anders, redet anders, hat andere Themen und Gedanken, manche Freunde dürfen bei dir Dinge die andere nicht dürfen, bei manchen Freunden fühlst du dich wohl wenn du bei ihnen Schutz suchen kannst, bei Anderen suchst du lieber die Ablenkung, dem Einen erzählst du ohne zu zögern deine Intimsten Erfahrungen, einem Anderen deine Schlimmsten und einem Dritten die Lustigsten. 
Nicht jeder deiner Freunde versteht all die Dinge die in dir vorgehen und so wendest du dich mit vielen Dingen an verschiedene Personen.
Oft betitelt man manche dieser Personen als einen "besten Freund" dem man alles erzählt, doch nur in den wenigstens Fällen erzählt man diesem einen Freund wirklich alles, selbst die tiefsten und innersten Gedanken und Ängste.
Niemand kann je einen anderen ersetzen, weil es immer etwas anderes ist.

Andere Menschen.
Anderes Vertrauen.                         
Andere Arten miteinander umzugehen.

So sehr man sich auch versucht einzureden das man gut zurecht kommt auch ohne diese Personen, sie werden einem immer fehlen sobald sie nicht mehr in der Nähe sind. 
Man sollte meinen das man mit der Zeit lernt damit umzugehen.
Doch im Grunde wird die Angst Menschen zu verlieren die einem wichtig sind und nahe stehen, nur mit jedem weiteren den man verliert größer und so sehr es einen auch ablenkt wenn neue hinzu kommen, so wächst doch dadurch nur weiter die Zahl der Menschen die man verlieren kann.
Man sollte das alles Positiv sehen, sich sagen das neue Menschen kommen, Menschen die man ohne den Verlust vielleicht nie kennengelernt hätte, doch dieser Gedanke macht mir am meisten Angst, zumindest wenn ich jetzt mit ihm in die Zukunft sehe, auch wenn ich ihn für die Vergangenheit absolut unterstützen würde.

Montag, 5. Januar 2015

Schuld

Ich fühle mich verpflichtet,
Ich
jeden zu verteidigen.
Ich fühle mich verpflichtet,
bin
für alles und jeden da zu sein.
Ich fühle mich verpflichtet,
 eine
niemandem Schaden zuzufügen.
Ich fühle mich verpflichtet,
 Hure!
es allen recht zu machen.
Ich fühle mich verpflichtet,
 That's
jedem zu helfen.
Ich fühle mich verpflichtet,
it!
 zu tun was immer man von mir will.
Ich fühle mich verpflichtet,
You
die Wogen zu glätten bei Streit.
Ich fühle mich verpflichtet,
 know!
 mich selbst hinten anzustellen.




Und immer wenn das nicht gelingt:


Fühle ich mich schuldig,
 Dying
für alles und jeden.
Fühle ich mich schuldig
 inside.
egal wann und warum.


Dann hasse ich mich selbst und fühle mich unwichtig, überflüssig und zu nichts zu gebrauchen.