Natürlich weiß man, dass man lernen sollte, man weiß wie wichtig es ist die Prüfung zu bestehen und was es bedeutet wenn man sie verhaut. Die Konsequenzen hängen wie ein Schwert über einem und das Seil welches dieses hält ist so dünn, dass es jeden Moment zu reißen scheint. Die Angst davor ist ein ständiger Begleiter und das Einzige was einen von dieser ablenkt, ist die Verdrängung.
Aber verdrängt man das Schwert so verdrängt man auch den Rest und versucht sich abzulenken mit anderen Dingen, so dass das lernen wieder in den Hintergrund gerät, aus Angst die ganze Zeit an die drohenden Konsequenzen denken zu müssen.
Das ist ein verdammter Teufelskreis, aus dem man nicht so einfach heraus kommt und der schwer auf einem lastet, aber er wird nicht besser, nur weil andere einen noch zusätzlich unter Druck setzen und zu dem einen Schwert weitere hinzufügen und einem so weitere Konsequenzen aufziehen, die alle drohen wenn man nicht tut was man tun sollte.
Es erhöht nur den Druck der auf einem lastet, die Angst zu versagen, die Angst was passiert wenn man es nicht schafft und alles verliert was man aufgebaut hat, Angst alle zu enttäuschen. Eine solche Vorgehensweise ist nicht hilfreich.