Sonntag, 30. März 2014

Erinnerungen

Was geschieht, wenn man sich hinlegt und dann die Gedanken schweifen lässt?
Eigentlich auf der Suche nach etwas schönem.
Nach etwas woran man beim einschlafen denken möchte.
Etwas was einem ein gutes Gefühl gibt, weswegen man dann gut schlafen kann.

Manchmal schweift man ab zu schlechten Gedanken und bricht die Gedanken ab.
Manchmal findet man einen solchen Gedanken und schläft lächelnd ein.
Und manchmal findet man einen solchen Gedanken und gleichzeitig die traurige Wahrheit die mit diesem zusammen hängt.

Der Gedanke kann etwas fiktives erfundenes sein, was meist etwas schönes ist und einen gut schlafen lässt.
Der Gedanke kann aber auch eine Erinnerung sein.
Manche Erinnerungen sind genauso gut wie die fiktiven Gedanken, aber manche auch nicht.

Der Gedanke an vergangene Ereignisse ist meist an bestimme Personen gebunden, denn ohne diese Personen wäre es oft niemals zu den Situationen gekommen.
Mit manchen dieser Personen hast du immer noch so schöne Momente, immer wieder und kannst dich deswegen an den Erinnerungen erfreuen.

Manche dieser Personen hast du im laufe deines Lebens verloren, auf die eine oder andere Weise.
Manchmal warst du selbst schuld und hast den Kontakt beendet.
Manchmal wurde der Kontakt zu dir abgebrochen.
Und manchmal hat es sich einfach so entwickelt, dass der Kontakt nicht mehr da ist.

Ganz egal was es davon ist und wie froh du oft genug bist manche davon nicht mehr in deinem Leben zu haben.
In dem Moment, wenn diese schöne Erinnerung wieder in deinem Kopf auftaucht, vermisst du die schöne Zeit mit dieser Person.

Egal wie gut du damit schon abgeschlossen hast und wie wenig es dich noch interessiert, dass es so ist wie es ist.
In dem Moment, kommen all diese Gefühle wieder hoch, die schönen sowie die schlechten, die fröhlichen sowie die traurigen, als würden nicht Monate, Jahre, Jahrzehnte dazwischen liegen.

Jeden einzelnen davon vermisst du aus den verschiedensten Gründen.
Den einen mehr, den anderen weniger, doch irgendwo hattest mit jedem eine tolle Zeit und beherbergst wundervolle Erinnerungen mit ihnen in dir.
Und dann kommen die Fragen.

Was wäre wenn es anders gelaufen wäre?
Wieso ist es so gelaufen?
Denkt die Person noch an einen?
Soll man den Kontakt nochmal aufnehmen?

Vor allem die letzte Frage, wird bei einigen mit einem deutlichen "Nein!" enden.
Doch die anderen Fragen, kann einem keiner so recht beantworten.
 Und du kannst auch nie wissen, ob du die Antwort wirklich wissen möchtest, sie könnte viel zu schmerzhaft und verletzend sein.

Und dann kommt mit diesen Gedanken, die Angst.
Die Angst, vor der Zukunft.
Die Angst, mehr Menschen zu verlieren.
Die Angst, das wichtigste was man gerade hat zu verlieren.
 
Das Wissen, dass es noch etliche male passieren wird, ohne das man etwas tun kann.
Das Wissen, dass das zum Leben gehört, wie zuwider einem das auch sein mag.
Das Wissen, dass man den Lauf des Lebens nicht vorhersehen kann, um es zu verhindern.
Und erneute Fragen steigen in einem auf.

Mit wem hast du in ein paar Jahren noch Kontakt?
Mit wem wirst du dich streiten, über Nichtigkeiten und ihn dadurch verlieren?
Zu wem ist die Freundschaft stark genug, damit es nicht passiert?
Wer wird sich von dir abwenden, weil er, warum auch immer, nicht mehr will?

Man kann es nicht sagen.
Niemand kann das vorher sagen.
Der Gedanke schmerzt.
All die Gedanken.

Die Gedanken ...an die Verluste der Vergangenheit.
 ... an die Verluste der Zukunft.
... an den Schmerz und die Sehnsucht die zurückliegt.
... an den Schmerz und die Sehnsucht die noch auf einen wartet.

Und zuletzt der Wunsch.. nach keinen neuen Schmerzen.
... nach keinen neuen Verlusten.
... nach Geborgenheit und Sicherheit.
... danach, dass das alles aufhört.


Für immer.
Schmerzfrei.
Verlustfrei.
Sehnsuchtfrei.

Donnerstag, 20. März 2014

Beste Freundschaft?

Wann ist ein Freund, nicht nur ein Freund, sondern ein bester Freund?

Manche würden sagen, die Dauer der Freundschaft ist Ausschlag gebend, 

doch muss ich sagen, dass ich dem nicht ganz zustimmen kann.
Ich habe Freunde die kenne ich schon sehr lange, doch es sind nur Freunde.
Aber ich habe auch eine beste Freundin, die ich schon Ewig kenne.

Manche würden sagen, die Intensität bzw. Häufigkeit der Treffen ist Ausschlag gebend und wenn diese nachlässt, lässt auch dieser Status nach,

doch auch dem, kann ich nicht ganz zustimmen. 
Meine längste und beste Freundin, sehe ich momentan kaum noch, trotzdem ist sie es immer noch.
Und mich manchen Menschen habe ich eine gewisse Zeit sehr intensiven Kontakt, 
die trotzdem nie meine besten Freunde werden würden.

Die meisten werden wohl sagen, dass es etwas mit Vertrauen zu tun hat

und dem muss ich zustimmen, denn ohne Vertrauen geht bei einer solchen Freundschaft garnichts.
 Dennoch gibt es auch Abstriche, denn auch meinen besten Freunden, 
vertraue ich nicht unbedingt ALLES an,
doch gäbe es eine Person der ich ausnahmslos ALLES anvertrauen würde,
wäre diese Person sicherlich der beste Freund den ich haben kann.


Alle drei Gedanken haben ihre Richtigkeit, doch sie sind nicht pauschal auf alle anwendbar.
Im Grunde geht es in allem immer darum, wie gut die Person einen kennt, einen einschätzen kann und mit einem, inklusive der eigenen Macken umgehen kann.
Manche Menschen wissen über einen so viel, weil man sie schon Ewig kennt und weil man ihnen viel anvertraut, da man ihnen Vertraut.
Andere lernen einen innerhalb von kürzerer Zeit besser kennen, da die Intensität und Häufigkeit mehr gegeben ist und eben auch das Vertrauen, was benötigt wird da ist.
Manche haben auch einfach eine so gute Menschenkenntnis, dass sie einen schneller durchschauen, als jeder andere, aber dies erleichtert vieles und gibt einem die Möglichkeit auch Dinge zu sagen, ohne sie wirklich auszusprechen. Was man jedoch auch nur absichtlich tut, wenn man der Person genug vertraut.
Sicherlich gibt es noch mehr Versionen, da das immer individuell ist

Alle diese Personen haben noch etwas gemeinsam, sie sind bereit einen aufzufangen, wenn man fällt, bieten eine Schulter zum ausheulen, lachen und weinen(je nach Person unterschiedlich intensiv) mit einem, hören zu wenn man jemanden zum reden braucht und können natürlich mit all diesen Dingen auch zu einem selbst kommen, da sie einem wichtig sind. 

Und egal welche Version, auch wenn vielleicht eine besser klingt als eine andere, niemand kann beeinflussen, welche davon für einen selbst die richtige ist, oder beeinflussen, welche Freundschaft sich am meisten entwickelt. Natürlich kann man es versuchen zu beeinflussen, doch in manchen Fällen soll es auch einfach nicht sein.
Vorallem ist es auch immer eine Frage, in wie weit diese Ansicht auf Gegenseitigkeit beruht, denn nur weil man selbst jemanden als einen solchen besten Freund bezeichnen würde, heisst das nicht das diese Person das auch tun würde, wobei  das nicht unbedingt schlimm ist, auch wenn es viele Verletzt wenn sie mitbekommen, dass der Andere es nicht so sieht. 

Ich hab das Gefühl ich könnte noch ewig weiter schreiben, ohne alles dazu gesagt zu haben, doch ich beende das hier erstmal. 
Wer weiss, ob es irgendwann noch eine Fortsetzung gibt.

Montag, 17. März 2014

Gedanken, Ängste und Gefühle

So vieles was mich beschäftigt.
So vieles worauf ich keine Antwort kenne.
So vieles was ich nicht beeinflussen kann.



Den ganzen Tag rennen die Gedanken durch meinen Kopf.
Sie lassen mich nicht in Ruhe und ich weiss einfach nicht was ich tun kann und soll.
Manche Dinge würde ich gerne klären, einfach damit sie aus meinem Kopf sind.
Aber ich will nicht sinnlos im Kreis rennen, während es kein Ergebnis gibt.
Aber will ich das Ergebnis wissen?
Will ich manche Dinge wirklich wissen, oder würde es mich nur verletzen?
Möchte ich wirklich manche Dinge aussprechen, auch wenn ich weiss, dass die Worte die andere Person verletzen würden?
Will ich den Gedanken und Gefühlen, die nicht nett sind nachgeben?
Will ich weiter der liebe nette Mensch bleiben, mit dem jeder tun und lassen kann, was er will.
Habe ich das Recht andere Menschen zu verletzen?
Wie konnte ich schon Menschen verletzen die mir so wichtig sind?
Was ist da in mich geraten?
Wieso habe ich da solche Dinge getan und gesagt?
Haben andere Menschen das Recht mich zu verletzen?
Muss ich mir alles gefallen lassen, nur um den anderen nicht weh zu tun?
Jeder würde jetzt wohl zu vielem davon nein sagen. 
Aber ich kann das nicht einfach.
Ja ich habe diese ganzen Fragen und Gedanken und eigentlich auch keine Lust es weiterhin so hinzunehmen wie es ist. 
Jedoch könnte ich mit manchen Dingen niemals Leben. 
Es würde mich ewig belasten, wenn ich wüsste das ich jemanden verletzt hätte, auch wenn ich wüsste, dass das sein musste. 
Es tut mir unendlich Leid, dass es mir bei manchen schon passiert ist. 
Aber in den Fällen meist, weil ich nicht darüber nachgedacht habe, welche Folgen meine Worte haben könnten.
Ich würde solche Dinge gerne wieder rückgängig machen, oder es irgendwie wieder gut machen können.
Doch vor allem innere Verletzungen heilen weder gut, noch gehen sie für immer weg. 
Es wird sicherlich immer wieder Momente geben, in denen diese unbedachte Handlung von mir in den Köpfen der Personen wieder auftaucht und ihnen erneut wehtut.
Auch wenn diese sagen, dass es vergeben und vergessen ist.
Ich mag es nicht wenn es anderen schlecht geht und ich hasse es, wenn ich der Grund dafür bin.
Trotzdem sollte ich dringend anfangen, zwischendurch mal Klartext zu reden...


...während ich dennoch Angst davor habe, wie es ausgeht. 
Ich habe Angst was danach kommt.
Angst wohin es führt und welche Konsequenzen das mit sich zieht.
Ich habe Angst vor Veränderung und Verlust.
Doch es gehört zum Leben dazu, Dinge und Menschen zu verlieren und deren Veränderung mit anzusehen.
Ich habe Angst vor dem was in ein paar Monat kommt, 
oder auch nicht kommt, 
oder vielleicht garnicht mehr da ist.
Ich habe Angst, dass Dinge die ich jetzt tue und entscheide, mehr Auswirkungen auf später haben, als ich jetzt Abschätzen kann.
Ich habe Angst wie ich auf andere wirke und das etwas falsch aufgefasst werden könnte.
Ich habe Angst etwas falsches zu sagen, was Folgen hat, die ich nicht beabsichtige.
Ich habe Angst mich anderen zu öffnen und meine Ängste zu teilen....


... denn dann gebe ich meine Gefühle preis und ich weiss nicht wem ich diese anvertrauen kann.
Ich fühle mich von meinem Leben überfordert und bin des Lebens immer wieder überdrüssig.
Ich fühle mich allein und verloren, ohne zu wissen wie ich diese Gefühle wieder loswerde.
Ich bin unzufrieden mit allem und am meisten mit mir selbst.
Manchmal überkommen mich all diese Dinge und im nächsten Moment ist wieder alles gut.
Aber manchmal setzen sich diese Gefühle fest und ich weiss nicht wohin damit.
Weder würde ich jemanden damit belästigen wollen, 
noch würde ich manche dieser Gefühle je offen aussprechen.
Manchmal geht es mir super und alles ist toll,
 doch dieser Zustand ist nicht wirklich von langer Dauer.
Es gibt Dinge die mich glücklicher machen und mir diese Gefühle für eine gewisse Zeit nehmen.
Doch leider sind diese Dinge meist außerhalb meiner Reichweite.
Oder ich habe einfach nicht die Mittel um diese Dinge umzusetzen. 
Und am Ende bin ich sowieso zu faul, um es auch nur zu versuchen bei manchen Dingen.



Ich würde gerade gerne einfach alles abstellen, nichts denken, tun und fühlen. Einfach mal auszeit, von allem was es eben so gibt. Von allem was einem passieren kann. Und wieder neue Kraft tanken für das was unweigerlich noch irgendwann auf mich zu kommt, ob bald oder erst sehr viel später sei dahin gestellt, denn das kann niemand so genau sagen, denn wer kann schon in die Zukunft sehen.  Ich möchte einfach meine Ruhe von all den Dingen die mich nerven und dafür sorgen, dass meine Stimmung so schlecht ist, wie sie es gerade ist und einfach nur irgendwo gut behütet und geborgen sein.