Mittwoch, 9. April 2014

Selbstzweifel

Erfüllt von Selbstzweifel, kommen immer wieder diese Moment.

Momente...
...in denen ich es nicht schaffe gut zu denken. 
...in denen ich mich selbst fertig mache.
...in denen ich alles was ich je getan habe unter die Lupe nehme und nichts finden kann was vorzeigbar wäre.
...in denen ich jede Geste negativ interpretiere.
...in denen ich nicht mehr weiß warum ich überhaupt Dinge anfange, da sie eh nur schief laufen.


In diesen Momenten erfüllen mich negative Gedanken.
Gedanken in denen ich kein Gutes Blatt an mir selbst lasse.

Gedanken...
...wie, //egal was ich mache, es ist sowieso falsch//.
...wie, //was ich rette geht zu Grund, was ich segne muss verderben//.
...wie, //Wozu zwingst du anderen immer wieder deinen Schwachsinn auf?//.
...wie, //halt doch einfach mal die Klappe und denk nach, bevor du sprichst//.
...wie, //mach doch mal was richtig, so das es nicht so scheint, als würdest du es nur halbherzig tun//.
...wie, //hör auf so unnütz und langweilig zu sein//.
...wie, //hör auf dir die Illusion zu machen, dass du wichtig wärst//.
...wie, //hör auf zu denken es interessiert sich jemand für dich//.
...wie, //nerv nicht ständig andere mit deinem geheule//.
...wie, //behalt den Scheiß für dich//.
...wie, //hör auf so zu tun, als wüsstest du nicht wie schlecht deine Ideen sind//.
...


Diese Gedanken kommen, auch wenn ich genau weiß, dass das alles nicht in meinem Kopf sein sollte.

Ich weiß...
...ich sollte solche Dinge nicht denken.
...ich sollte mehr Selbstbewusstsein haben und hinter den Dingen stehen die ich tue.
...ich sollte Kritik annehmen, aber mir nicht zu Herzen nehmen.
...ich sollte an mich glauben.
...ich kann manche Dinge besser als andere.
...mich mögen durchaus Menschen.
...das mich diese Gedanken nur unsinnig runter ziehen und demotivieren.
...so vieles.


Und dennoch, kommen sie immer wieder.
Egal wie oft ich versuche dies zu ändern.
Die Zweifel sind ständig da, auch wenn ich sie recht gut verberge.
Sie begleiten mich, Tag und Nacht und geben keine Ruhe



Beispiel für etwas, wo ich schnell Selbstzweifel hege, wobei dies nicht die Original Situation ist.

Ausgangs Situation.
3 Spieler
3 Rollen
2 Pairings
Ich nehme mal Beispielhaft die Rollen Akihito, Asami und Feilong aus Finder.

Du spielst Akihito gepairt mit Asami und hast einen tollen Asami Player, mit dem du alles spielen würdest, weil das playn sehr viel Spaß macht und es dir mit dem Player nie langweilig wird.
Der Asami Player hat jedoch als Lieblingspairing Asami x Feilong und hat dafür auch einen Player.
Was soweit auch vollkommen in Ordnung ist, solange es nicht zu manchen Situationen kommt.

Die anfänglichen Situationen die dort Selbstzweifel hervor riefen, sind abgehakt und wollen nicht weiter betrachtet werden.

Jedoch gehen wir davon aus, dass Akihito eine Rolle ist, die viele playn und somit dort eine große Auswahl herrscht, um einen Akihito zu finden, wogegen Feilong nur selten übernommen wird und noch seltener in dem Pairing Asami x Feilong gespielt, weswegen es dort sehr schwierig ist.

Gehen wir weiterhin davon aus, dass der Asami Player und der Feilong Player privat nicht mehr mit einander groß reden weil Asami tierisch genervt ist und keine Lust mehr auf privaten Kontakt hat, jedenfalls nicht auf diese Art und Weise. Während du selbst noch sehr guten Kontakt zu dem Asami Player hast und dort keine Probleme auftauchen.

Dann kriegst du eine lange Zeit mit, wie der Asami Player sich vieles gefallen lässt und es so wirkt, als ob er das nur tut, damit er eben den Feilong in den Plays nicht verliert, da es eben  schwer ist einen zu finden. Und Asami sich eben auch lange immer wieder noch bemüht es zu klären.

Wo dann der Zweifel aufkommt, ob es bei dir genauso wäre, da es deine Rolle schließlich wie Sand am Meer gibt und keine großen Probleme auftauchen um einen neuen Akihito zu finden.
Die Frage in wie weit, du als Player dahinter überhaupt von Wichtigkeit bist, oder ob es eben nur darum geht, dass du die Rolle spielst und bei eventuellen Unstimmigkeiten ersetzt wirst.


Je mehr ich davon aufschreibe, desto mehr Widersprüche finde ich selbst darin und dennoch gibt es diesen Zweifel immer wieder, welcher wohl mal wieder von meinem nicht vorhandenen Selbstbewusstsein herrührt.
Ich bin und bleibe jemand der sich viel zu oft selbst widerspricht und ständig entgegen dem handelt, was ich denke und fühle und wünsche.
Aus den verschiedensten Gründen.