Was bringt es sich das Glück anderer anzusehen, denn egal wie viel diese davon haben, bringt es einem doch nichts darüber nachzudenken, was man gemacht hat damit man dieses Glück nicht selbst hat?
Man grübelt darüber obwohl man weiss wie dumm es ist über so etwas zu grübeln, schließlich ändert es nichts daran und man gönnt den anderen doch auch sein Glück. Man sollte doch einfach nur froh sein das es anderen gut geht!
Und doch sehe ich mir Sachen an, nach denen ich eifersüchtig und schlecht gelaunt bin. Vermutlich könnte ich das alles selbst haben, wenn ich manchmal etwas weniger Blödsinn labern würde und manchmal den Mund aufmachen würde.
Aber woher soll ich wissen wann es richtig ist das was ich denke auszusprechen?
Natürlich wer nicht wagt der nicht gewinnt, doch wenn man wagt und daraufhin alles verlieren könnte?
Ist das nicht doch zu riskant?
Bei manchen Menschen weiss man woran man ist, man weiss ob sie einen mögen oder nicht und weiss was man diesen sagen kann und was man manchmal lieber für sich behält.
Doch bei manchen Menschen kann man es nicht einschätzen, es gibt Hinweise ob diese Person einen mag oder nicht.
Doch was wenn man nie weiss ob das was man interpretiert wirklich richtig interpretiert ist?
Nachfragen? Ja, aber wenn man zum 20igsten mal fragen will, schwingt doch auch die Angst mit die Person zu nerven.
Und man außerdem selbst nicht so genau weiss was die Person einem bedeutet. Man mag die Person, doch ist es eine Bekanntschaft, Freundschaft, gute Freundschaft,....
Wenn man sich dann selbst sicher ist, was es ist, bleiben aber die Fragen.
Beruht es auf Gegenseitigkeit?
Will man die Antwort wissen?
Was wenn es für die andere Person etwas anderes ist?
Und dann kommen diese anderen Menschen, die genau wissen woran sie sind und ich beneide sie.
Dann fühle ich mich noch einsamer als sowieso schon, aber es fehlt auch weiterhin der Mut es herauszufinden.
Und so dreht es sich im Kreis und bleibt ein Sinnloser Gedankengang.