Mittwoch, 18. November 2015

Verlustangst

Sekunde für Sekunde vergeht...
...daraus werden Minuten...                
...Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre.
     Gerade noch ein Kind...
...dann ein Jugendlicher...             
...dann schon Erwachsen.          


Ohne es zu merken vergeht die Zeit rasend schnell und irgendwann bleibt man stehen und blickt zurück.
So unwirklich sind die Dinge die  zurück liegen.
Verschwommene Bilder formen sich zu Erinnerungen und je weiter diese zurück liegen, umso öfter geht mit ihnen die Frage einher "Habe ich das wirklich erlebt, oder was das nur ein Traum?".
Der Blick zurück erinnert einen an die Freude und die Trauer, an Gewinn und Verlust, Begrüßungen und Abschiede, Höhen und Tiefen, Liebe und Hass,.....
Man sieht die die man Verloren hat und die die man Gewonnen hat, nicht wissend ob man das Eine ohne das Andere hätte haben können, egal wie sehr man gerne beides noch an seiner Seite hätte.
Und mit diesen Gedanken kommt die Erkenntnis wie viel man schon verloren hat und die Gewissheit wie viel man noch verlieren wird.
Es ist ein Teil des Lebens den man nicht los wird, denn immer gehen Menschen, manche wenden sich von einem ab, manche verlierst du einfach nur aus den Augen und manche gehen für immer von dieser Welt, so wie es jeder irgendwann einmal tun wird.
Große Entfernungen scheinen mit dem Internet nicht mehr so schlimm zu sein, kann man doch fast jeden überall erreichen, doch ist man erst in den Genuss der Nähe einer Person gekommen, wird einem schmerzlich bewusst dass das Internet das nicht ersetzen kann, dass das niemand ersetzen kann.
So sehr man es auch versucht jeden seiner Freunde "gleich" zu behandeln, es wird einem nie gelingen, denn jeder Mensch ist anders, man verhält sich jedem Menschen gegenüber etwas anders, redet anders, hat andere Themen und Gedanken, manche Freunde dürfen bei dir Dinge die andere nicht dürfen, bei manchen Freunden fühlst du dich wohl wenn du bei ihnen Schutz suchen kannst, bei Anderen suchst du lieber die Ablenkung, dem Einen erzählst du ohne zu zögern deine Intimsten Erfahrungen, einem Anderen deine Schlimmsten und einem Dritten die Lustigsten. 
Nicht jeder deiner Freunde versteht all die Dinge die in dir vorgehen und so wendest du dich mit vielen Dingen an verschiedene Personen.
Oft betitelt man manche dieser Personen als einen "besten Freund" dem man alles erzählt, doch nur in den wenigstens Fällen erzählt man diesem einen Freund wirklich alles, selbst die tiefsten und innersten Gedanken und Ängste.
Niemand kann je einen anderen ersetzen, weil es immer etwas anderes ist.

Andere Menschen.
Anderes Vertrauen.                         
Andere Arten miteinander umzugehen.

So sehr man sich auch versucht einzureden das man gut zurecht kommt auch ohne diese Personen, sie werden einem immer fehlen sobald sie nicht mehr in der Nähe sind. 
Man sollte meinen das man mit der Zeit lernt damit umzugehen.
Doch im Grunde wird die Angst Menschen zu verlieren die einem wichtig sind und nahe stehen, nur mit jedem weiteren den man verliert größer und so sehr es einen auch ablenkt wenn neue hinzu kommen, so wächst doch dadurch nur weiter die Zahl der Menschen die man verlieren kann.
Man sollte das alles Positiv sehen, sich sagen das neue Menschen kommen, Menschen die man ohne den Verlust vielleicht nie kennengelernt hätte, doch dieser Gedanke macht mir am meisten Angst, zumindest wenn ich jetzt mit ihm in die Zukunft sehe, auch wenn ich ihn für die Vergangenheit absolut unterstützen würde.

Montag, 5. Januar 2015

Schuld

Ich fühle mich verpflichtet,
Ich
jeden zu verteidigen.
Ich fühle mich verpflichtet,
bin
für alles und jeden da zu sein.
Ich fühle mich verpflichtet,
 eine
niemandem Schaden zuzufügen.
Ich fühle mich verpflichtet,
 Hure!
es allen recht zu machen.
Ich fühle mich verpflichtet,
 That's
jedem zu helfen.
Ich fühle mich verpflichtet,
it!
 zu tun was immer man von mir will.
Ich fühle mich verpflichtet,
You
die Wogen zu glätten bei Streit.
Ich fühle mich verpflichtet,
 know!
 mich selbst hinten anzustellen.




Und immer wenn das nicht gelingt:


Fühle ich mich schuldig,
 Dying
für alles und jeden.
Fühle ich mich schuldig
 inside.
egal wann und warum.


Dann hasse ich mich selbst und fühle mich unwichtig, überflüssig und zu nichts zu gebrauchen.

Sonntag, 31. August 2014

Kommen und gehen

Immer wieder kommen Dinge in deinem Leben, die du über alles liebst und für die du vieles opferst und noch mehr opfern würdest. DU würdest alles tun, damit diese Dinge beständig bleiben und niemals vergehen, doch...

... du hast keine Macht darüber.

Irgendwann kommt immer der Tag an dem es zu Ende geht. Meistens spürst du es zuvor. Irgendwie ist es dir klar das es zu Ende gehen wird, aber du versuchst es zu verdrängen. Du gibst dein bestes um das zu ändern, auf die eine oder andere Art, doch...

... du kannst es nicht ändern.

Noch während der Zeit denkst du dir //genieße es solange es da ist// da du ja weißt das alles mal ein Ende hat und du versuchst es zu genießen, aber dein Herz gibt die Hoffnung nicht auf, dass es auf Ewig so weiter geht. Dein Verstand führt dir vor Augen, dass diese Hoffnung so sinnlos ist und du versuchst dich seelisch darauf vorzubereiten , doch...

... du zerreißt innerlich wenn es passiert.

Das Herz

Das Herz erträgt so viel
und vollbringt so viele Wunder.
Manchmal fragt man sich wie man das alles aushält,
doch ein Herz ist zu mehr fähig als viele denken.
Es kann zerbrechen und zerreißen, verbluten und stehen bleiben,
und doch fängt es immer wieder an zu schlagen, 
solange unsere letzte Stunde noch nicht gekommen ist.
Es wächst wieder zusammen und heilt die Wunden,
auch wenn Narben diese immer zeigen werden.
Ein geschundenes Herz ist nicht mehr das was es einmal war,
doch es trägt trotz allem so viel Liebe in sich.
Ob jemand darauf rum trampelt oder ein Messer hinein sticht.
Ob man es will oder nicht.
Ein Herz kann und wird immer lieben.
Der eine zeigt das offen.
Der andere versteckt dies vor allen.
Aber jeder hat Gefühle und wenn er sie noch so unterdrückt.
Gefühle gehören zu den Menschen,
durch diese werden sie zu etwas besonderem.
Doch gibt es Unterschiede in der Intensität
und was einen emotional berührt.
Manche haben ein nicht so großes Herz und nehmen nicht sehr viele Gefühle wahr.
Manche tun so als wäre ihr Herz klein, weil sie sich vor den Gefühlen fürchten
Andere haben ein Herz das weder zu klein noch zu groß scheint.
Aber am schlimmsten ist es für die die ein großes Herz haben,
denn diese Menschen fühlen so viel
ihr eigenes Leid und das Leid anderer
den Schmerz von Freunden und Familie
den Schmerz von Tieren und ganzen Nationen
doch sie spüren ebenso die Freude und das Glück
sie spüren so viel Liebe für die die ihnen wichtig sind, dass ihr Herz  fast darin ertrinkt
und sie geben denen die dazu bereit sind alles was sie können
vor allem denen die ihr Herz erobern und von ihnen geliebt werden
Egal welche Art von Liebe das sein mag
denn das Herz vermag mehr als eine Form der Liebe zu spüren
und mit jedem wundervollen Wesen auf dieser Welt, dass geliebt wird wächst diese Liebe,
denn Liebe ist das Einzige was größer wird wenn man es teilt
und jeder bekommt seine ganz eigene Liebe, die die nur ihm gehört
komme was wolle

Dienstag, 22. April 2014

Lieder

Lied Texte die mich berühren, beschäftigen, beschreiben.
Ich werde diese immer wieder erweitern, wann immer mir eine Passage einfällt.

I wish today was just like every other day
'Cause today has been the best day
Everything I ever dreamed
Immer vorwärts Schritt um Schritt                                                                      ach und könnt ich doch
es gibt kein Weg zurück                                                                                            nur ein einziges mal
und was jetzt ist wird nie mehr ungeschehn                                                   die Uhren rückwärts drehn
die Zeit läuft uns davon                                                       denn wie viel von dem, was ich heute weiss
was getan ist, ist getan                                                                                        hät ich lieber nie gesehn
und was jetzt ist wird nie mehr so geschehn
Just one big lie
such a perfect illusion
I made you mine
Just to hurt you once again
Der Sieger hat die Wahl
Die Wahrheit ist banal
Wer schwächer ist, der fällt
So ist diese Welt
I tried so hard
and got so far
but in the end
it doesn't even matter
Um auf diese Art zu fühlen,
nehm ich all das Leid in Kauf.
What the hell are you waiting for
Ich versinke. Ich ertrinke.
Ich will keine Schmerzen mehr.
Ich will dort sein, wo es still ist:
2000 Meilen unterm Meer.
I'm breaking the habit tonight. 
Wir sind wie Eisblumen,
wir blühen in der Nacht.
Wir sind wie Eisblumen,
viel zu schön für den Tag.
Cause I'm only a crack in this Castle of Glass.
Hardly anything left for you to see. 
Ein Stern aus flüssigem Metall
Ich bin ein Stern
Alles wird in meinen Armen Asche
Ein Stern doch kein Feuer blendend weiß
Taute je in mir das Eis
 And I will not forget the faces left behind
It's hard to walk away from the best of days
But if it has to end, I'm glad you have been my friend
In the time of our lives
Du gießt Glut durch meine Adern
Du schickst Vögel über's Meer
Baust mir Brücken zu den Ufern,
schickst die Vögel über's Meer
Für des Seemanns Wiederkehr
 Wake up, it's time; little girl, wake up
Just remember who I am in the morning 
 You're losing your memory now
Träumst du mit mir heut Nacht, 
springst du mit mir heut Nacht
Träumst du mit mir heut Nacht, 
kommst du mit mir aufs Dach
 I've kissed your lips and held your head.
Shared your dreams and shared your bed.
I know you well, I know your smell.
I've been addicted to you.
Ich bin auf Kurs
zurück zu dir
Der Sturm treibt mich über die See
hinfort von hier
Ich such deine Spuren im Schnee
 Please don't go, I want you to stay
I'm begging you please, please don't leave here
I don't want you to hate;
For all the hurt that you feel,
The world is just illusion, trying to change you
Damit ihr wisst, wie es ist
In der Hölle zu sein
Damit ihr wisst, wie es ist
Nach Erlösung zu schrein  
And if you have a minute, why don't we go
Talk about it somewhere only we know?
This could be the end of everything
So why don't we go somewhere only we know?
Von meiner brennenden Liebe
Kann dich kein Gott und kein Wunder mehr befreien
These wounds won't seem to heal
This pain is just too real
There's just too much that time cannot erase
Sex hat keine Macht!  

Ich bin ein Krüppel - und ausgelacht
Ich bin ein einsames Tier in der dunklen Nacht 
Now that I know what I'm without
You can't just leave me
Breathe into me and make me real
Bring me to life

Dienstag, 15. April 2014

Wie oft?

Wie oft,...

...kann man sich für ein und das selbe Entschuldigen,...

...bevor es unglaubwürdig wirkt? 
...bevor diese nur noch nervt?
...bevor es sinnlos ist diese zu wiederholen?

...kann man einen Traum träumen,...

...bevor man begreift das es eben immer ein Traum bleiben wird?
...bevor dieser verblasst?
...bevor ein neuer kommt?

...kann man einen Gedanken denken,..

...bevor dieser unwirklich wird?
...bevor dieser sich zu sehr im Kopf festsetzt?
...bevor man ihn umsetzt, auch wenn man es nicht sollte?

...muss man in ein Loch fallen,...

...bevor man endlich begreift, dass das auch nicht hilft?
...bevor man die Kraft hat, sich vorher abzufangen?
...bevor einen das alles nicht mehr so tangiert?


Montag, 14. April 2014

Depri Phase

Es gibt Zeiten, in denen einen alles runter zieht und wenn es noch so banal erscheint von außen.
Man nervt sich selbst damit und dennoch kann man nichts daran ändern.
Man kann so tun als ob es nicht so ist und gute Miene zum bösen Spiel machen, aber im Endeffekt belügt man sich damit nur selbst, während man eigentlich nur seiner schlechten Laune nachgeben möchte.
Dennoch tut man es, um andere nicht mit runter zuziehen und anderen nicht den Spaß zu verderben.
Man lächelt und lacht obwohl einem nicht danach zu mute ist.
Man macht Witze die man nicht witzig findet und freut sich über Dinge die einen nicht erfreuen.
Zwischendurch kommt dann ein wenig gute Laune auf und die Motivation packt einen.
Es sieht so aus, als würde man endlich mal wieder aus diesem Sumpf heraus kommen, doch die Rechnung hat man zu früh gemacht, denn was wäre es für ein Leben, wenn alles so laufen würde, wie man sich das vorstellt?
Kaum hat man die nötige Energie um etwas zu tun, schon stellt einem das Leben ein Bein und lässt einen wieder fallen.
Selbst kleine Stolpersteine die man sonst gekonnt beiseite kickt, reichen aus, damit man wieder im Sumpf landet.
Schrecklich nervtötend und ätzend.
Man weiß selbst wie nervig so was ist, wenn andere das haben und deswegen zieht man sich zurück in einem solchen Moment, einfach um den anderen nicht auf die Nerven zu gehen, auch wenn man eigentlich gerne reden würde, oder auch gerne Gesellschaft hätte.
Manche merken das und fragen, ob man diese Dinge haben will, die man ja eigentlich haben will, aber dennoch lehnt man ab, weil man im Hinterkopf Gedanken hat wie:

Der muss sich auch denken, ich bin nur Depri.
Ich kann mich doch nicht schon wieder bei dem ausheulen.
Ich will niemanden mit runter ziehen.
Hinterher sag ich irgendwas gemeines aus dieser Stimmung heraus.
Wenn der die Gründe dafür hört denkt er sich doch auch nur "Mein Gott jammer nicht so rum, das passiert eben"
...

Nur bei wenigen geht man auf dieses Angebot ein und auch bei denen versucht man dann eben doch wieder besser gelaunt zu tun, als man im Endeffekt ist, aufgrund der schon genannten Dinge.
Wie oft kommt es schon vor, dass man in einem solchen Moment wirklich offen zeigt wie schlecht gelaunt man ist, außer es "bricht aus einem heraus", weil man diese schlechte Laune schon zu lange mit sich herum schleppt.
Wobei es durchaus auch hier und da Momente gibt in denen man wirklich Spaß hat, diese sind meist von kurzer Dauer und wirklich schwer zu finden, doch manchmal sind sie da und diese sollte man wohl am meisten im Gedächtnis behalten, da es da diese meistens in Verbindung mit Menschen kommen, die einem viel bedeuten und die das Talent haben, einen für kurze Zeit aus seinem Loch heraus zu holen und das mit den einfachsten Dingen.
So ist das immer wieder im Leben, während man es nicht wirklich gebrauchen kann und einem das Leben so nur lästig schwer gemacht wird, aber man muss sich damit abfinden und irgendwann kommt dann auch wieder eine Phase in der man gute Laune hat.